innovation performance

Für Unternehmen wird die Fähigkeit zu Innovationen immer mehr zum entscheidenden Kriterium für die eigene Zukunftssicherung. Doch Innovationskraft lässt sich nicht verordnen. Was also tun? Jede Firma möchte auch in Zukunft noch mitspielen – und im Moment wird gespürt, dass das nicht mehr selbstverständlich sein wird, weil die Karten gerade neu gemischt werden. Was muss ein Unternehmen also mitbringen, um diesen Sturm zu überleben? Innovationsfähigkeit. Das ist aus unserer Sicht die Schlüsselkompetenz, um die sich ergebenden Chancen zu nutzen und den Fortbestand des eigenen Unternehmens zu sichern.

Um beurteilen zu können, wie innovationsfähig ein Unternehmen ist, muss man verstehen, dass Innovationen nicht zentral gesteuert werden können. Innovationen entstehen immer dann zufällig an den Rändern von Organisationen, wenn Mitarbeiter sich mit den Produkten, den Kunden, den Wettbewerbern oder den Abläufen beschäftigen. Sie entstehen als kreative Leistung in den Köpfen der Mitarbeiter – und zwar aller Mitarbeiter, und nicht nur derjenigen in einer etwaigen Abteilung. Die Innovationsimpulse, die heute nötig sind, kommen auch nicht aus einem internen Verbesserungswesen hervor. Es geht gerade nicht mehr um die kleinschrittige Verbesserung des Bestehenden – sondern um radikale Neuerungen, die sogar das eigene Geschäftsmodell kannibalisieren können.

Erfahrungsgemäß führt ein Umfeld, in dem Mitarbeiter ihre Gedanken zur Weiterentwicklung der Firma offen und mutig einbringen können, auch zu einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit. Und leider gilt der Umkehrschluss eben auch: Eine niedrige Mitarbeiterzufriedenheit geht meistens mit einer inneren Distanz der Mitarbeiter zum Unternehmensgeschehen einher. Voller Tatendrang mit hoher Eigenverantwortung und mit Herzblut die Dinge voranbringen wird in solchen Kulturen zur Seltenheit. Ein absolutes Warnzeichen muss deshalb die Umfrage der Meinungsforschungsfirma Gallup aus dem Jahr 2015 sein, die belegt, dass nur noch 16 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland hoch motiviert sind. 84 Prozent sind es nicht – hier schlummert das kreative und tatkräftige Potenzial, mit dem die Unternehmen die Zukunft meistern können.

For companies, the ability to innovate is increasingly becoming the decisive criterion for securing their own future. But innovative strength cannot be prescribed. So what can you do? Every company would like to continue to play the game in the future - and at the moment it is felt that this will no longer be a matter of course because the cards are being reshuffled. So what does a company need to bring to survive this storm? Innovative ability. In our view, this is the key competence that will enable us to seize the opportunities that arise and ensure the continued existence of our own company.

In order to assess how innovative a company is, it is important to understand that innovation cannot be managed centrally. Innovations are always created randomly at the edges of organizations when employees deal with products, customers, competitors or processes. They arise as a creative achievement in the minds of the employees - all employees, and not just those in any given department. The innovation impulses that are necessary today also do not come from an internal improvement system. It is no longer a matter of improving the existing in small steps - but of radical innovations that can even cannibalize one's own business model.

Experience shows that an environment in which employees can openly and courageously contribute their thoughts on the further development of the company also leads to a high level of employee satisfaction. And unfortunately, the reverse is also true: low employee satisfaction usually goes hand in hand with an inner distance between employees and the company. In such cultures, it is rare to find a zest for action with a high level of personal responsibility and a passion for moving things forward. An absolute warning sign must therefore be the survey conducted by the Gallup polling company in 2015, which shows that only 16 percent of employees in Germany are still highly motivated. 84 percent are not - this is where the creative and energetic potential slumbers, with which companies can master the future.